„Augen auf!“ – ein Erfahrungsbericht

Wald - Lainzer Tiergarten
© Humanenergetik Ingrid Fischer

 

Vergangenen Samstag war es wieder soweit, „Turnen für die Birne“ ging hinaus in die Natur. Denn meine Übungen, speziell für die Augen, machen nun mal im Freien viel mehr Spaß als im Bewegungsraum.

Und so trafen sich geübte „Profis“ und ein paar „Newcomer“ zu einer feinen Gruppe zusammen, um mit mir in der eher stilleren Ecke des Lainzer Tiergartens bei einem gemütlichen Spaziergang das gleichzeitige „Sehen mit beiden Augen“ zu verbessern.

 

Naja, zugegebenermaßen war es kein Spaziergang, sondern eher eine ausgewachsene Wanderung. Doch scheinbar hatten meine TeilnehmerInnen – der Altersbogen spannte sich von 40+ bis 70+ - dennoch Freude an der Bewegung, wie der folgende Erfahrungsbericht zeigt:

 

Samstag Vormittag, Lainzer Tiergarten,strahlendes Wetter.  Treffpunkt für Ingrids „Turnen für die Birne“. Von Freunden als koordinatives Training für Körper und Geist (Birne) empfohlen, bin ich das erste Mal dabei und gespannt, was mich auf diesem Spaziergang erwartet. „Augen auf!“ ist das Motto und zugleich ein erster Hinweis, auf welchem Organ der Schwerpunkt dieses Trainings liegt. Schon in der Aufwärmrunde vor dem Start gibt es Übungen, die die beiden Gehirnhemisphären verbinden sollen. Der Schwerpunkt liegt auf links-rechts und oben-unten-Übungen und es sind zunächst einfache, aber sehr effiziente Bewegungsabläufe, die wirklich Spaß machen.Sehr interessant und gleichzeitig auch motivierend ist, dass uns unsere Kursleiterin die Hintergründe und die Wirkungsweise der verschiedenen Übungen leicht verständlich erläutert. Ein erstes Kennenlernen des Programms also aber auch der anderen Kursteilnehmer, alle gut gelaunt und ebenso neugierig wie ich.

 

 

Kaum ist die erste Übungseinheit absolviert, geht es auch schon bergauf Richtung Rohrhaus, wo als netter Abschluss eine kleine Stärkung geplant ist. Mit diesem Ziel vor Augen erwandern wir uns unsere erste Wegetappe bis zu einer idyllischen Waldlichtung für die nächste Übungseinheit. Wobei hier der Fokus bereits auf den augenspezifischen Übungen liegt. Erweiterung des Gesichtsfeldes, Fixierung von nahen und weiter entfernten Objekten und dem ständigen Wechsel zwischen beiden, mit dem Ziel, die Akkomodationsfähigkeit der Augen zu verbessern und zu stärken. Dazwischen immer wieder das sogenannte „Palmieren“, um die Augen wieder zu entspannen. Handflächen aneinander reiben, um sie zu erwärmen und sie dann vor die geöffneten Augen halten. Und siehe da, schon nach wenigen Augenblicken spüre ich förmlich, wie sich meine Augen erholen und mehr Energie bekommen und schon habe ich einen klareren und schärferen Blick auf die umgebende Natur.  Die Farben nehme ich intensiver, die Konturen klarer und die Kontraste schärfer wahr.  Eine verblüffend einfache Übung mit erstaunlicher Wirkung. Dass sie darüber hinaus im Alltagsstress auch beruhigend wirkt, wie uns unsere Trainerin erzählt, ist ein positiver Nebeneffekt.

 

 

Ganzheitliche Entspannung und Training der Augen für bessere Fokussierung und Erweiterung des Blickfeldes stehen im Mittelpunkt der weiteren Übungseinheiten, die eine angenehme Unterbrechung unserer Wanderung bieten und einem im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnen für die Schönheiten der Natur.

 

Nach einem letzten, doch etwas steileren Anstieg wartet im Rohrhaus schon ein großer Tisch auf uns und wir lassen bei Erfrischungen das Erlebte und neu Gelernte ausgiebig Revue passieren, in der Hoffnung, die eine oder andere Übung schließlich auch im Arbeitsalltag effektiv anwenden zu können.

 

 

Im Anschluss am Rückweg dann die letzte Einheit. Sie findet auf einem herrlichen Aussichtspunkt mit einem atemberaubenden Blick auf Wien statt.

 

Fazit:  durch die regelmäßigen Unterbrechungen für die Übungen kommt weder Müdigkeit noch Langeweile auf, immer wieder sieht man Neues. Es war wie ein Fitnessurlaub für die Augen und beim nächsten Mal bin ich sicher wieder mit dabei.

 

 

Nun, dem habe ich nichts hinzuzufügen, danke für das schöne Feedback. Ein großes Dankeschön auch an meine tapferen "Wander-Turner", für euer Mittun, euer Interesse und die guten Gespräche, die wir bei unseren Wegstrecken hatten.

Und natürlich wird es wieder ein „Turnen für die Birne“ im Freien geben, die Planung hat schon begonnen.

 

Details darüber bzw. Infos zu allen anderen Veranstaltungen findest du hier.

 

Weitere Infos zu meiner Arbeit findest du hier.

 

Wenn du regelmäßig über meine Aktivitäten und Blog-Einträge informiert werden willst, dann melde dich bitte für meinen Newsletter an.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Nächste Veranstaltung

Klangreisen und Sinnbilder

13.10.2018

Österreichischer Berufsverband für Kinesiologie
Qualitätssiegel Gold der WKO
Qualitätssiegel Gold der WKO